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Heike Muranyi

Brasilien als insularer Raum
Literarische Bewegungsfiguren im 19. und 20. Jahrhundert


212 S., 19,80 Euro, ISBN 978-3-938944-68-4

(Juni 2013)



Brasilien, eine Insel? Das vorliegende Buch zeichnet die Tradition nach, welche die Insel – weniger als realer denn als erdachter Raum – im Diskurs über Brasilien hat. Angefangen mit den kartographischen Repräsentationen der Inselmythen Hy-Brasil und Ilha-Brasil ist sie sowohl in der lateinamerikanischen als auch in der europäischen Diskussion präsent und wird zum Träger der Idee eines dynamischen, grenzüberschreitenden Denkens. Dass dieses sich spätestens ab der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts jenseits überkommener Hierarchien zu realisieren beginnt, zeigt die Betrachtung der Europäer Blaise Cendrars, Stefan Zweig, Paulo Rónai, Vilém Flusser und Max Bense und ihrer jeweiligen – gedanklichen und räumlichen – Wege nach Brasilien.


INHALT:

1. Einleitung: Brasilien als Insel? Brasilien als Insel  (als PDF)

2. Anlauf:
   2.1. Absprung – Überfahrt. Insel, Tropen, Paradies / Insel(t)räume: Traum vom Paradies
   2.2. Anlegen: Kontinentale Inselwelt(en). Brasilien als Insel-Welt und Inselwelt / Brasilien und Mexiko: ein Beispiel intra-archipelarer Relation

3. Aufenthalte. Brasilien als insularer Raum:
   3.1. Tristes de nós neste país grosseiro: Cláudio Manoel da Costas Exil
   3.2. Transatlantischer Brückenschlag: Ferdinand Denis und der Romantismo
   3.3. Modernistische Identitätsarbeit. Blaise Cendrars und Brasilien. Cendrars und Paulo Prado
   3.4. Land der Zukunft, Welt von gestern: Stefan Zweig in Brasilien
   3.5. Paulo Rónai. Der Weg nach Brasilien. Leben über(-)setzen. Über(-)setzen leben
   3.6. Vilém Flusser. Bodenlosigkeit, Engagement, Dégagement, Insulares Denken
   3.7. Max Bense. Der Geist von Brasília. Bense und die poesia concreta

4. Rückblick und Ausblick

5. Literaturverzeichnis


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