
Ebba Durstewitz
"O autor do meu livro não sou eu"
Metafiktionale, metanarrative und metalyrische Verfahren im
schriftstellerischen Werk Chico Buarques
251 Seiten, 22,– €
ISBN 978-3-938944-52-3
(September 2011)
Seit bald einem halben Jahrhundert genießt der brasilianische
Autor und Songwriter Chico Buarque in seinem Land den Status
einer Kulturikone, die von feuilletonistischer und akademischer
Seite gleichermaßen wahrgenommen wird. Außerhalb Brasiliens
jedoch ist die literaturwissenschaftliche Auseinandersetzung mit
dem Autor bislang nahezu vollständig ausgeblieben.
Diese erste deutschsprachige Monographie zu Chico Buarque nähert
sich seiner schriftstellerischen Produktion vor dem Hintergrund
der Metaisierung und deutet die literarische Selbstbetrachtung
und Selbstbefragung als eine Konstante, die in Buarques Werk
sowohl in thematischer als auch in struktureller Hinsicht
zunehmend an Bedeutung gewonnen hat. In kritischer
Auseinandersetzung mit einschlägigen Forschungsansätzen werden
metafiktionale, metanarrative und metalyrische Verfahren in
Buarques Werk identifiziert und hinsichtlich ihrer
Funktionsweisen sowie ihrer wirkungsästhetischen Zielsetzungen
analysiert.
Dabei zeigt sich: Am Ende bleibt stets ein Autor, der sich dem Primat der Sprache – ganz abseits vermeintlich ‚postmoderner‘ Befindlichkeiten – bereitwillig unterwirft.
Diese Arbeit wurde mit dem „Preis der Haspa-Stiftung für herausragende Dissertationen“ ausgezeichnet.
"Es handelt sich um eine sehr ambitionierte und gelungene interpretatorische Arbeit ..." (Beatrice Nickel in "Lusorama")
Inhaltsverzeichnis (als
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