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Ursula Vences (Hg.)

Sprache – Literatur – Kultur
Vernetzung im Spanischunterricht

212 Seiten, 19,80 €
ISBN 978-3-938944-24-0 (2008)
Band 8 der Reihe "
Theorie und Praxis des modernen Spanischunterrichts"

INHALT:

Más allá de las paredes está el mar: Gedichte und mehr im Spanischunterricht
Dagmar Abendroth-Timmer

Intercomprensión en la clase de español: Fomento de la conciencia lingüística y de la competencia de aprender a aprender
Marcus Bär

La discriminación en clase. Soluciones prácticas
Vanessa Bravo Feria / Susana García Rodríguez

La cultura judía askenazi en clase de E/LE a través de películas y textos
Teresa Delgado

Jóvenes: otra lengua y cultura
Marisa G. Gamonal / Natascha Remmert

“Las bicicletas son para el verano” – Propuesta didáctica basada en el contexto histórico-cultural
Esther Gimeno Ugalde / Sònia Martínez Tortajada

“A mi vida le falta ese mismo trozo…” – Pedro Almodóvars Spielfilm “Todo sobre mi madre” im Spanischunterricht der Sekundarstufe II
Eva Leitzke-Ungerer

La corrida de toros – un tema para la clase de español
Andrés Martín

Neue Medien: Chancen und Perspektiven – Virtuelle Lernumgebungen im Spanischunterricht
Peggy Martin

Interkulturelles Lernen mit Filmen –Chancen und Probleme, methodische Vorschläge
Christiane Peck

“Como agua para chocolate” de Laura Esquivel – Novela y película en la clase de español
María Victoria Rojas Riether

Wie im „echten“ Leben – Zum Einsatz von authentischem Material im Anfängerunterricht Spanisch
Ursula Vences

AUS DEM VORWORT DER HERAUSGEBERIN:

In Anlehnung an das Tagungsthema des 16. Deutschen Hispanistentages „Sprache – Literatur – Kultur. Autonomie und Vernetzung“ betonte das Motto der Gastsektion Didaktik noch einmal die Vernetzung der verschiedenen Aspekte auf der Ebene des schulischen Spanischlernens: „Der Spanischunterricht als Gemeinschaftsunternehmen von Sprache, Literatur und Kultur: Umsetzung im Unterricht“.
Was auf wissenschaftlicher Ebene eigenständige Teildisziplinen darstellt, bildet im Spanischunterricht seit seiner Einführung an den öffentlichen Schulen in den 70-er Jahren eine Einheit. Damals wie heute heißt es: Integration von Sprach- und Sachunterricht. Die reine Wortgleichung casa = Haus besagt gar nichts, wenn nicht zugleich eine Vorstellung von der anderen Wohnkultur in Spanien und Lateinamerika mitgeliefert wird.
Spanisch wird also nicht losgelöst von kulturellen Inhalten und der jeweiligen sprachlichen Norm unterrichtet. Sprache dient vielmehr dem Transport von landestypischen und kulturellen Eigenarten, wobei unter Berücksichtigung des interkulturellen Lernens der Blick zunehmend auch auf Gemeinsamkeiten gelenkt wird, anstatt lediglich die Unterschiede hervorzuheben.
Anstelle der vor Jahren üblichen fabrizierten Texte, welche schwerpunktmäßig der Vermittlung eines bestimmten grammatischen Phänomens dienten, bezieht der moderne Spanischunterricht unterschiedliche authentische Textsorten ein, vorzugsweise auch Literatur, und zwar vom frühestmöglichen Zeitpunkt an. Sprachanalyse und die Erörterung der Funktion literarischer Mittel im Hinblick auf die Kultur der Zielsprache gehören auf der Fortgeschrittenenstufe durchaus zum Repertoire des Spanischunterrichts.
Dabei wird im konkreten Spanischunterricht ein weiter Kulturbegriff zugrund gelegt – cultura con minúscula –. Mit Blick auf die Adressaten werden beispielsweise Aspekte der Jugendkultur berücksichtigt. Daher spielen kulturelle Manifestationen wie Lieder (Musik und Text), Bilder (Malerei, Zeichnungen, Werbung und zugehörige Texte) und Filme (literarische Vorlagen und Bild) zunehmend eine Rolle im Unterricht sowohl an den allgemeinbildenden Schulen wie auch in der Erwachsenenbildung. Die hier versammelten Beispiele geben ein deutliches Bild dieser Entwicklung.


"Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es sich hier um einen Band mit anregenden Materialien und zahlreichen wertvollen Ideen handelt ..." (Timo Obergöker in "Zeitschrift für Romanische Sprachen und ihre Didaktik")


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