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Jürgen von Stackelberg

Fabeltiere und Tierfabeln
Studien zu La Fontaine

124 Seiten, 13,80 €
ISBN 978-3-938944-50-9 (2011)

Er spreche von Tieren, um die Menschen über sich aufzuklären, hat der französische Fabeldichter Jean de La Fontaine (1621-1695) gesagt. Eine Zeit lang glaubten seine Leser ihm das. Man übersah das Tierkleid und dachte nur noch an die Menschen, denen der Dichter es umgehängt hatte. Er galt und gilt noch als einer der klügsten Menschenbeobachter, den die französische Literatur hervorgebracht hat.

Vieles spricht dafür, dass wir uns heute in einer dritten Phase der Rezeption dieses lebendigsten aller französischen Klassiker befinden, für die es kein Widerspruch mehr ist, Tier zu sagen, aber Mensch zu meinen. Die "kognitiven Ethologen" in der Nachfolge von Konrad Lorenz tragen wesentlich zu dem Konzept bei, dem dieses neue La Fontaine-Buch des Göttinger Romanisten Jürgen von Stackelberg verpflichtet ist.


Inhalt:
Vorwort (als PDF-Datei)
1. Rousseau und La Fontaine – oder wie man eine Fabel nicht interpretieren sollte
2. War La Fontaine ein politischer Dichter?
3. Der Affe als Parvenu
4. Vogelfabeln: Lerche, Schwalbe, Pfau, Geier und Tauben
5. Schwan, Elefant und Hund
6. Eine Schildkröte und zwei Enten
7. Variationen der Eigenliebe: La Rochefoucauld und das erste Buch von La Fontaines Fabeln
8. La Fontaine und die "kognitiven Ethologen"
9. La Fontaine und Reineke Fuchs. Parallelen zwischen Goethes Tierepos und La Fontaines Fabeln
10. Über die Schwierigkeit, La Fontaine zu übersetzen

In der edition tranvía sind von Jürgen von Stackelberg außerdem erschienen: "Der atheistische Kardinal" – Die Geburt des Realismus aus dem Geiste des Engagements. Anmerkungen zu Pablo Neruda, Supplement und Parodie als literarische Rezeptionsformen. Gattunsgeschichtliche Untersuchungen zur französischen Literatur des 17. und 18. Jahrhunderts, "Wir müssen unseren Garten bebauen". Candide als Experimentalroman und andere Voltaire-Studien, Molière. Studien zu Werk und Wirkung sowie Totengespräche. Von der schönen Helena bis zum Baron auf den Bäumen.


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